Zwei Schülerinnen. Bildquelle: DKJS
Programm

Fachnetzwerk Schülerfirmen

Lebensnahes Lernen in Schülerfirmen

In Schülerfirmen lernen junge Menschen ganz praktisch, was es heißt ein Unternehmen aufzubauen, zu führen, verantwortlich zu handeln und im Team zu arbeiten. Sie entwickeln eigene Ideen, suchen gemeinsam nach kreativen Lösungen und reflektieren ihre Lernerfolge. So können sich Schülerinnen und Schüler wichtige Kompetenzen aneignen, die sie für ihr Leben und die Arbeitswelt von morgen benötigen.
Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) übersetzen Entrepreneurship Education, Berufsorientierung und ökonomische Bildung in ein pädagogisches Setting, das Kinder und Jugendliche anspricht und motiviert. Sich für eine Geschäftsidee zu begeistern, sie durchzudenken und dann in die Tat umzusetzen – das ist ganzheitliches, lebensnahes Lernen.

Seit über 25 Jahren unterstützt die DKJS die Schülerfirmenarbeit durch Koordination, Qualifikation und Vernetzung. Derzeit umfasst das Fachnetzwerk rund 580 Schülerfirmen an allen Schulformen, in denen sich mehr als 5.500 Schülerinnen und Schüler und deren begleitende Lehrkräfte engagieren.
Mitglied im Fachnetzwerk Schülerfirmen sind die Länderprogramme Berliner Schüler Unternehmen, GRÜNDERKIDS in Sachsen-Anhalt, die Koordinierungsstelle Schülerfirmen Thüringen, die Servicestelle Schülerfirmen von kobra.net in Brandenburg und Schülerfirmen Baden-Württemberg.

Im Modellvorhaben #SchülerfirmenDigital des Fachnetzwerks Schülerfirmen wird partizipativ mit teilnehmenden Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften erarbeitet, wie digitale Kompetenzen in Schülerfirmen bestmöglich gefördert werden können. Von 2019 bis 2021 werden in jedem Schuljahr zwölf Schülerfirmen intensiv auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleitet. Gemeinsam mit den Schülerfirmenberaterinnen und -beratern erarbeiten die teilnehmenden Schülerfirmen individuelle Strategien, um ihre Schülerfirma zu digitalisieren.

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen stellt zudem bundesweit Angebote zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Unterrichtsmaterialien KLASSE SCHÜLERFIRMA und das Qualitätssiegel KLASSE UNTERNEHMEN.

 

"Man lernt hier einfach selbstständig zu arbeiten und nicht einfach immer nur Vorgaben von den Lehrern zu bekommen. Wir kommen ja nicht hier her und füllen irgendwelche Arbeitsblätter aus, sondern müssen aktiv was tun. Das finde ich schön."
Clara, 9. Klasse

Programm im Überblick

Wann?

Bis 2021

Für wen?

Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sowie deren pädagogische Begleitung, Fachkräfte im Bereich ökonomische Bildung, Berufsorientierung und Entrepreneurship Education

Wo?

Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Wirkt wie?

Durch die praxisnahe Arbeit in der Schülerfirma eignen sich Schülerinnen und Schüler unternehmerische Handlungskompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben an. Sie entwickeln Eigeninitiative, Innovationsfähigkeiten und Problemlösekompetenzen.

Am Modellprojekt #SchülerfirmenDigital teilnehmende Schülerinnen und Schüler lernen darüber hinaus die Potenziale und Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt kennen und nutzen geeignete Ansätze und Methoden, um ihre Produkte, Arbeitsweisen und Kundenbeziehung zu digitalisieren.

Partner

Heinz Nixdorf Stiftung

Unternehmen, Kommunen und Landesministerien

Die DKJS ist Gründungsmitglied der Initiative „Unternehmergeist in die Schulen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und deutscher Gewinner des Europäischen Unternehmensförderpreises 2012.

Wenn ich Lehrer wäre ...

Was wollen Jugendliche in der Schule für ihre Zukunft lernen? Und was würden sie anders machen, wenn sie selbst Lehrer oder Lehrerin wären?
"Ich freue mich, dass die Zahl der Schülerfirmen wächst. Kreative Köpfe braucht unser Land. Und wer weiß: Vom Schülerfirmengründer zum erfolgreichen Unternehmer ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt."
Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherr des Projekts GRÜNDERKIDS der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
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