Jugend & Zukunft
Handlungsfeld

Jugend & Zukunft

Warum das Thema wichtig ist

Tauchen Jugendliche in der öffentlichen Diskussion auf, dann häufig in negativer Weise: Sie hängen rum, sind ziel- und orientierungslos, nicht ausbildungsfähig. Schnell geraten so die Potenziale junger Menschen aus dem Blick. Denn: Knapp 80 Prozent aller Jugendlichen sind bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Tatsächlich aktiv sind aber nur 36 Prozent. Woran liegt das? Oftmals am fehlenden Willen Erwachsener, junge Menschen wirklich zu beteiligen.

Jugendliche brauchen das Selbstvertrauen, etwas bewirken zu können. Die letzte Shell-Jugendstudie bestätigt dies: Jungen Menschen aus sozial schwachen Haushalten fehlt die Zuversicht, eine Chance in unserer Gesellschaft zu haben. Sie fühlen sich nutzlos und entwickeln gar keine oder unrealistische Zukunftsperspektiven. Reguläre Berufsorientierungsangebote sprechen sie oft nicht an, während Unternehmen dringend Fachkräftenachwuchs suchen.

Die DKJS entwickelt Programmformate, mit denen es gelingt, Jugendliche zu motivieren, zu beteiligen und ihnen zu zeigen, dass sie Talente haben und sehr wohl gebraucht werden.

"Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung erinnert hartnäckig an die Verantwortung, die wir als Erwachsene haben: dafür zu sorgen, dass sich Heranwachsende den Mut und die Kompetenzen erobern können, um ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen."
Roland Koch

Schwerpunkte der DKJS im Handlungsfeld

  • Engagementförderung und Beteiligung
  • Alltagsbildung und Lernen in Projekten
  • Förderung von digitalen Kompetenzen und digitaler Teilhabe
  • Chancenfonds für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche
  • Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung
  • Bildungscamps mit einer mehrjährigen Begleitung von Schülern bis in Ausbildung
  • Länderübergreifendes Fachnetzwerk Schülerfirmen
  • Verantwortungsvolle ökonomische Bildung
  • Förderung von Unternehmertum
Bild Alternativ Text
Menschen und Geschichten

Tobias entdeckt seine Stärken

Wie findet man heraus, welcher Beruf zu einem passt? Klar ist, um sich entscheiden zu können, muss man Verschiedenes ausprobieren – auch das hat Tobias im futOUR-Camp gelernt.

Mehr
Unterrichtsmaterialien zu Schülerfirmenarbeit
Unterrichtsmaterial

Von der Schulbank in den Chefsessel

Lehrkräfte können sich kostenlos das neue Unterrichtsmaterial des Fachnetzwerks Schülerfirmen herunterladen. Es begleitet Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in 14 Modulen durch die Gründung, Umsetzung und Auswertung einer Schülerfirma.

Mehr

nach oben