Kompetenz Transfer

Erfolgskriterien für einen gelungenen Transfer

Auf der Arbeitstagung "Kooperation von Staat und Stiftungen als Voraussetzung für den Transfer von Programmen" am 10. Juli 2008 in Berlin wurden Erfolgskriterien und Fallstricke für Transfervorhaben formuliert.

Transfer ist planbar

Die unterschiedlichen Etappen müssen jedoch sorgfältig entwickelt, die Aufgaben zur Umsetzung definiert, unter den einzelnen Partnern verteilt sowie in eine sinnvolle Abfolge gebracht werden. Sowohl die Interessen der Länder und Kommunen als auch die der Stiftungen sind gleichberechtigt einzubeziehen. Die Berücksichtigung folgender grundsätzlicher Kriterien unterstützt einen geplanten Transfer. Der konkrete Ablauf hängt vom jeweiligen Vorhaben ab.

Nachhaltig geplant

  • Realistische Ziele setzen und eine realistische Finanzgrundlage schaffen
  • Den Transfergegenstand genau definieren
  • Rahmenvereinbarungen vertraglich fixieren
  • Den Transferweg bereits in der Konzeption mitdenken und fachlich anschlussfähig gestalten
  • Die Finanzierung der Transferphase frühzeitig planen
  • Von Beginn an die handelnden Akteure,die in den Transferinvolviert sein sollen, vernetzen

Flexibel gestaltet

  • Die Umsetzung in einem neuen Kontext der jeweiligen Bedarfslage anpassen
  • Auf die Entwicklungs- und Anschlussfähigkeit des Projektdesigns achten
  • Möglicherweise nur Teilaspekte des Modellprojektes transferieren

 Gut abgestimmt

  • Die Rollen und Verantwortungsfelder der Akteure definieren
  • Auf ein partizipatives Selbstverständnis aller Akteure (Staat, Zivilgesellschaft, Betroffene) achten
  • Fachlich auf Augenhöhe mit allen Beteiligten zusammenarbeiten
  • Einem Thema Gewicht geben ohne zuerst die eigene Profilierung im Blick zu haben
  • Mit denjenigen zusammenarbeiten, die Veränderung wollen.
  • Für alle am Projekt Beteiligten Nutzen generieren
  • Die "Projektnehmer" in der Transferphase umfassend beraten
  • Die Implementierungsphase ausführlich vorbereiten und
    begleiten

 Wissenschaftlich fundiert

  • Vorhandene Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Praxis
    tragen
  • Durch Monitoringmaßnahmen die Ergebnisse sicherstellen
  • Durch regelmäßige Evaluationen die Wirksamkeit nachweisen
  • Fachwissen anhand konkreter Fälle generieren
  • Transferwissen durch Verbreitung anderen zugänglich
    machen

 

Veröffentlicht in "Kooperation von Staat und Stiftungen als Voraussetzung für den Transfer von Programmen" DKJS 2010

 

 

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