Tag der Bildung
Jedes Jahr am 8. Dezember feiern wir den Tag der Bildung. Mit diesem Aktionstag möchten wir das Thema Bildung positiv ins öffentliche Bewusstsein rücken, Bildungserfolge sichtbar machen und engagierten Bildungsmacher:innen danken. Denn Bildung soll zukünftig ganz oben auf der öffentlichen Agenda stehen. Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam.
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Bildungsgerechtigkeit im Mittelpunkt
Die Initiative Tag der Bildung ist eine ganzjährige Aktionslinie, die jährlich am 8. Dezember im Rahmen eines Aktionstages ihren Höhepunkt findet. In ihr können sich Partner:innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Medien in vielfältiger Weise beteiligen, um dem Thema Bildung in der breiten Öffentlichkeit eine weitreichende Sichtbarkeit zu verschaffen.
Bildung ist ein entscheidender Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben und geht dabei weit über Schulbildung hinaus! Ohne Bildung gibt es keine Zukunft. Damit wird die Frage, wie wir Bildungspotenziale heben und fördern können, zu einer zentralen Herausforderung.
Es ist nicht damit getan, an den Staat zu appellieren – weder bei uns und erst recht nicht in vielen weiteren Ländern der Welt. Wir alle können und müssen zu besserer Bildung beitragen. Es braucht die ganze Gesellschaft, die zusammenwirkt.
Oft ist der öffentliche Diskurs zum Thema Bildung negativ besetzt. Der Fokus ist dann auf Probleme oder Missstände gerichtet und weniger auf das, was bereits gut gelingt. Ebenso gilt Lernen für viele als schwere Herausforderung. Das wollen wir ändern. Denn lebenslanges Lernen ist notwendig, um sozialen Veränderungen und vielfältigen Problemstellungen begegnen zu können.
Zu wenig werden insbesondere Kinder und Jugendliche aktiv in Bildungsfragen einbezogen und oft nur als „Konsument:innen” von Bildungsangeboten wahrgenommen. Die Frage nach guter Bildung muss die Lernenden kontinuierlich mit einbeziehen und ihre Perspektiven berücksichtigen.
Die Initiative Tag der Bildung will …
Tag der Bildung 2025
So denken junge Menschen über unternehmerisches Denken und Handeln
Wie wichtig sind jungen Menschen unternehmerische Kompetenzen und welche Gestaltungsräume haben sie in Schulen, Ausbildungsbetrieben und Universitäten? Diese und weitere Fragen standen im Fokus der repräsentativen forsa-Befragung von 1.001 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die wir gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung beauftragt haben.
Zentrale Ergebnisse:
- Junge Menschen schätzen unternehmerische Kompetenzen für ihre berufliche Zukunft als ähnlich wichtig ein, wie MINT-Fächer und Fremdsprachenkenntnisse. 74 Prozent der jungen Menschen halten Kenntnisse über unternehmerisches Denken und Handeln für (sehr) wichtig für ihre berufliche Zukunft. Noch wichtiger finden sie es, ein Projekt planen und umsetzen zu können – dafür sprechen sich 85 Prozent der jungen Menschen aus.
- Junge Menschen wollen gestalten. Drei Viertel (74 Prozent) der jungen Menschen geben an, ihren eigenen beruflichen Lebensweg gut gestalten zu können. Junge Männer können sich eher vorstellen zu gründen, wohingegen junge Frauen sich eher für die Lösung gesellschaftlicher Probleme einsetzen.
- Junge Menschen wollen eigene Ideen in der Schule entwickeln. Zwei Drittel der Schüler:innen sind interessiert an einem Format, bei dem Unternehmer:innen oder inspirierende Persönlichkeiten zu Gesprächen in die Schule eingeladen werden (68 Prozent) bzw. an der Möglichkeit, an Projekttagen eigene unternehmerische Ideen zu entwickeln und Lösungen zu erarbeiten (67 Prozent).
- Junge Menschen denken unternehmerisch, bringen ihre Ideen aber in ihren Einrichtungen nicht ein. 61 Prozent der jungen Menschen sind immer auf der Suche nach neuen Wegen, Dinge zu verbessern. Auf der anderen Seite bringen lediglich 36 Prozent der jungen Menschen regelmäßig ihre Ideen in ihrer Einrichtung, z.B. Schule, Arbeitsstätte oder Universität, ein.
- Es fehlt eine Kultur der Selbstständigkeit an Schulen, Betrieben und Universitäten. Lediglich die Hälfte (53 Prozent) der jungen Menschen trauen sich, Verbesserungsvorschläge in ihren Einrichtungen zu machen. Insbesondere Universitäten schaffen zu wenig Raum dafür, dass junge Menschen ihre Ideen einbringen können.
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