Schulentwicklung und Ganztag
Handlungsfeld

Schulentwicklung und Ganztag

Warum das Thema wichtig ist

Schule als Lebens- und Lernort gestalten – darum geht es der DKJS in ihren zahlreichen Schulprogrammen. Denn alle Kinder und Jugendlichen sollten in der Schule gut lernen, sich wohlfühlen und ihre Potenziale entfalten können. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus. Nach wie vor sind Bildungschancen sehr ungleich verteilt und hängen stark von der sozialen Herkunft ab.

Gefragt ist deshalb ein ganzheitliches Verständnis von Bildung, Lernen und Lehren. Es gilt, in Schulen und ihrem Umfeld Lernarrangements zu entwickeln und umzusetzen, in denen Jugendliche Selbstwirksamkeit und Partizipation erleben und mit Freude und Neugier lernen und ihre Persönlichkeit entwickeln. Dabei geht es auch darum, junge Menschen fit für die Zukunft zu machen, damit sie ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten und ein gutes Leben führen können.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Weiterentwicklung von Ganztagsschulen, denn sie bieten ein Mehr an Zeit, Raum und Kooperation. Hier können Schüler:innen individuell gefördert werden und vielfältige Bildungsangebote nutzen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Daher hat gerade die Ganztagsbildung das Potenzial, mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen.

Ganztagsschulen sind wichtig, weil sie Schule durchlässiger und erfolgreicher machen für Kinder der unterschiedlichsten sozialen Herkünfte. Stichwort zwei: um für Kinder, Pädagogen und Eltern Zeit zu gewinnen, die es ihnen möglich macht, miteinander zu leben und zu lernen. Und das dritte: In die Schule Lebenswelt hineinzuholen und nicht nur Unterrichtsfächer.
Rita Süssmuth

Schwerpunkte der DKJS im Handlungsfeld

  • Ganztagsbildung, Qualitätsentwicklung von Ganztagsschulen
  • Schulische Entwicklungsnetzwerke
  • Kooperation von Schule, Eltern, Jugendhilfe und weiteren Partner:innen
  • Schulsozialarbeit
  • Diversität
  • Wellbeing
  • Digitale Bildung 
  • Zukunftskompetenzen
  • Kulturelle Bildung
  • Pädagogische Haltung und Schulkultur
  • Zusammenarbeit von Praxis, Verwaltung und Wissenschaft
  • Ferien-Lerncamps u. a. für geflüchtete und für versetzungsgefährdete Jugendliche
  • Förderung von forschendem und individualisiertem Lernen
Anne Rolvering (Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung) und Anna Margarete Davis (DKJS-Expertin für Schulentwicklung) erklären, was genau die DKJS unter „Schule als Lebens- und Lernort“ versteht.

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