dkjs/D. Rösiger
Programm

fit nach vorn

Sportliche Berufsorientierung für junge Geflüchtete

Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchtgeschichte müssen nicht nur wie alle jungen Menschen den Übergang in den Beruf bewältigen. Sie müssen zusätzliche Herausforderungen wie die Orientierung in einem unbekannten (Aus-)Bildungssystem überwinden. Und Schule, Bewerbungssituationen oder Ausbildungen in einer anderen Sprache als ihrer Muttersprache meistern. Zudem beschäftigen sie oft belastende Fragen rund um ihren Aufenthalt, Perspektiven ihrer Familien oder ihre Wohnsituation.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass junge Menschen mit Fluchtgeschichte insbesondere dann erfolgreich den Übergang in Ausbildung oder Beruf schaffen, wenn sie eine auf ihre Bedarfe zugeschnittene Beratung erhalten. Klassische Beratungsstellen können Informationen vermitteln, haben aber in der Regel nicht die Zeit und Ruhe, eine vertrauensvolle Beziehung zu Jugendlichen aufzubauen, um dann – unter Berücksichtigung ihrer gesamten Lebenssituation – gemeinsam herauszufinden, welche Unterstützung die passende ist.

Das Programm fit nach vorn bietet deshalb Beratung und Berufsorientierung unter besonderen Bedingungen: in Verbindung mit Sport und im Austausch mit anderen jungen Menschen. An 7 Standorten werden Sportangebote für junge Geflüchtete mit Berufsorientierungsmaßnahmen und Vernetzungsangeboten verknüpft. Die DKJS fördert und begleitet diese Bündnisse. Zudem schafft die DKJS selbst Angebote für junge Geflüchtete: Mit einem Sportturniere und digitalen Workshops.

fit nach vorn ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus.

Programm im Überblick

Wann?

seit 2022

Für wen?

Zielgruppe 1: junge Geflüchtete bis circa 22 Jahre
Zielgruppe 2: Akteur:innen aus Sportvereinen oder NGOs mit Sportbezug, Berufsorientierungs- und Beratungseinrichtungen, Geflüchteten-Unterkünfte etc.

Wo?

In 5 Bundesländern: Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen an 7 Standorten (Berlin, Bielefeld, Dortmund, Leverkusen, Nürnberg, Stuttgart, Wolfsburg).

Wirkt wie?

Geflüchtete junge Menschen schaffen in den beteiligten Regionen den Übergang in Ausbildung und Beruf besser und haben dadurch mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Partner

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus

Downloads

Mittendrin statt außen vor: Fünf Handlungsempfehlungen für mehr Teilhabe von Geflüchteten im Sport

Zur Publikation: Mittendrin statt außen vor

 

fit nach vorn Cup am 20.08.2022

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