10.09.2017 · Aktuelles

MICH FRAGT JA KEINER

bewegt!-Magazin

© dkjs

Wir wollten für die aktuelle Ausgabe von „bewegt“ wissen: Wann ist Beteiligung gelungen? Inwiefern stärken partizipative Prozesse in der Kommune die Demokratie? Und was kann das kommunale Bildungsmanagement dazu beitragen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene wirklich teilnehmen an gesellschaftlichen Veränderungen in ihrem Stadtteil oder ihn sogar aktiv mitgestalten?

Ob in Deutschland, Europa oder Übersee – die politischen Tendenzen zeigen: Demokratie ist kein Selbstläufer. Ein Teil der Bevölkerung fühlt sich nicht gehört, nicht gefragt, abgehängt. Um dem etwas entgegen zu setzen, wird vielerorts nach Wegen gesucht, die Menschen mehr einzubeziehen in Entscheidungen, die sie betreffen. Der Ruf nach Partizipation, nach echter Beteiligung ist lauter denn je. So heißt es in der Nürnberger Erklärung des Deutschen Städtetags beispielsweise: „Erst Transparenz und Erläuterung schaffen Glaubwürdigkeit – Kommunalpolitik muss reden: persönlich, direkt, miteinander. Dabei können andere Formen der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger die repräsentative Demokratie ergänzen und bereichern und die gewählten Verantwortungsträger unterstützen.“

Der Stadtspaziergang der aktuellen Ausgabe führt durch den Hamburger Bezirk Altona. Dort arbeiteteten Verwaltung, Stiftung und Bevölkerung zusammen. Wir berichten vom Beteiligungsprozess "Bildungsband Osdorfer Born". Außerdem sprach der Berliner Bezirksstadtrat von Neukölln Jan-Christopher Rämer über seine Vision für mehr Gerechtigkeit. Prof. Dr. Stephan Maykus, Sachverständiger der Kommission des 15. Kinder- und Jugendberichts, erläutert im Interview, wie Kinder- und Jugendbeteiligung die Demokratie fördern können. Prof. Dr. Andreas Thiesen aus Leipzig und Dr. Michael Freitag diskutieren über das Grundbedürfnis von Menschen nach Beteiligung.

Diese und weitere Themen können Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins für kommunale Bildungslandschaften lesen, die anlässlich der Jahrestagung der Transferagentur für Großstädte erschienen ist.

Hier können Sie die neue Ausgabe des Magazins als PDF herunterladen.

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