03.07.2018 · Pressemitteilungen

Diskussion im Schloss Bellevue mit Elke Büdenbender zur Bildung im 21. Jahrhundert

Berlin, 3. Juli 2018 – Heute trafen sich im Schloss Bellevue über 100 Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen, Bundes- und Länderministerien, Unternehmen und Verbänden, um über die Zukunft der Bildung zu diskutieren.

Elke Büdenbender, Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: „Die Welt hat sich schon immer weitergedreht und verändert, aber wir müssen ein aktiver Teil dabei sein. Diese Veränderungen sind einschneidender als jemals zuvor. Es ist deshalb wichtig, heute schon darüber zu reden, um fit für das Morgen zu sein. Unsere Kinder müssen jetzt eine Bildung erfahren dürfen, die sie stark macht, mit einer veränderten Welt gut zurechtzukommen. Und Bildung ist immer eine Wette auf die Zukunft.”

Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ergänzt: „Wir brauchen ein starkes Narrativ von Bildung, das für progressive Veränderungen aufschließt und gleichzeitig für ein nachhaltiges Miteinander mündiger Menschen als erstrebenswertesten Sinn unserer Gesellschaft wirbt.“

Fünf Zukunftsforscherinnen und -forscher stimmten die Gäste mit möglichen gesellschaftlichen Szenarien in der Zukunft ein:
Was erwartet die nächste Generation? Dieser Frage stellt sich Florina Speth, Senior Researcher des ThinkTanks 2bAhead, anhand einer Langzeitstudie, die 100 Kinder in die Zukunft begleitet.

2044 werden wir in vorwiegend urbanen Räumen leben, die Stadt wird smart, doch auch für den ländlichen Raum gibt es Visionen – dieser Meinung ist Andreas Reiter, Zukunftsforscher und Gründer des ZTB Zukunftsbüros, Wien.

Auch wenn man es globalpolitisch kaum glauben mag, doch technologisch steuern wir auf ein intelligentes Zeitalter zu. Geschäftsmodelle, Arbeitsweisen und Jobprofile werden sich neu erfinden. Die Intelligente Vernetzung könnte sogar unsere soziale Versorgung gewährleisten. So sieht Birgit Gebhardt, Trendexpertin, die Zukunft.

Um Nachhaltigkeit zu erreichen, muss sich die Gesellschaft transformieren. Der Wettkampf um Ressourcen und materielle Werte gehört nicht mehr zum Mindset des „Homo Vitalis“, so die These von Maja Göpel, der Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Berlin.

Hanno Burmester, Policy Fellow vom Progressiven Zentrum, Berlin, sagt, wer den Kern der Demokratie bewahren will, muss sich darauf besinnen, wofür Demokratie da ist. Und darauf, wofür sie künftig da sein muss, um in Zukunft bestehen zu können.


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