23.01.2019 · Pressemitteilungen

Barbara Schöneberger, Botschafterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, besucht Schülerfirma in Berlin-Lichtenberg

Berlin, 23. Januar 2019. Am heutigen Mittwoch besuchte Moderatorin und Entertainerin Barbara Schöneberger in ihrer neuen Rolle als Botschafterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die Paul-und-Charlotte-Kniese Schule in Berlin-Lichtenberg. Vor Ort traf sie auf die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer der von der DKJS betreuten Schülerfirmen „Holzwerkstatt Kniese“ und „Küche“. 

Der Besuch ermöglichte Schöneberger, die Arbeit der DKJS für mehr Bildungsgerechtigkeit ganz praktisch kennenzulernen. Dafür spannten die Schülerinnen und Schüler Frau Schöneberger gleich in ihre Arbeit ein: In der Holzwerkstatt half die Moderatorin, neue Werkstücke herzustellen, und in der Küche unterstützte sie die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 dabei, das gesunde Pausenessen der Schule zuzubereiten. In zahlreichen Gesprächen ergab sich zudem die Möglichkeit, sich mit Schülerinnen und Schülern und den Verantwortlichen auszutauschen.

Im Nachgang zu den Gesprächen äußerte sich Schöneberger zu ihrer neuen Rolle bei der DKJS: „Ich mache den Botschafterposten natürlich für die Sache, aber auch für mich und den Glauben an die Welt.“ Auch von der Arbeit vor Ort zeigte sie sich begeistert. „Es ist unglaublich wichtig, dass Schülerinnen und Schüler darauf vorbereitet werden, was im Job auf sie zukommt. Ich selbst habe das erst mit 18 gelernt.“ Und auch Dr. Heike Kahl, Vorsitzende der Geschäftsführung der DKJS, war von dem Besuch sehr angetan: „Wir als Stiftung arbeiten meist daran, hemmende Strukturen aufzubrechen und neue Konzepte in der deutschen Bildungslandschaft zu etablieren. Das passiert oft genug hinter den Kulissen. Bei Schülerfirmen aber kann man ganz praktisch und hautnah erleben, was unsere Arbeit im Leben junger Menschen bewegen kann. Darauf sind wir sehr stolz!“

Ziele der Schülerfirmenarbeit
Die Schülerfirmenarbeit der DKJS verfolgt zwei Ziele: Zum einen fördert sie die ökonomische Bildung von Schülerinnen und Schülern, um sie so auf die Herausforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. Jungen Menschen ermöglicht sie aber auch, positive Lernerfahrungen außerhalb des Regelunterrichts zu machen und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Insbesondere bei Jugendlichen mit gebrochenen Bildungsbiografien bietet sie deshalb eine pädagogische Ergänzung für mehr Bildungsgerechtigkeit und fördert einen gelingenden Übergang von Schule in Beruf. Den Bedarf belegen auch die Zahlen: Trotz eines Überangebotes an Ausbildungsstellen konnten bis September 2018 nur rund die Hälfte der mehr als 500.000 Bewerberinnen und Bewerber eine passende Ausbildungsstelle antreten. Rund 25.000 junge Menschen blieben vollkommen unversorgt. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit

 

Pressekontakt:
Dominik Drießen
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
030 25 76 76 817
dominik.driessen[at]dkjs.de

 

Die Paul-und-Charlotte-Kniese Schule ist eine integrierte Sekundarschule in Berlin-Lichtenberg und liegt mitten in einem sozialen Brennpunkt. Die Schülerfirmenarbeit der Schule zahlt darauf ein, jungen Menschen in diesem komplexen sozioökonomischen Umfeld Bildungserfolge zu ermöglichen und Perspektiven aufzuzeigen. So soll vor allem eine positive Auseinandersetzung mit dem Wert der eigenen Arbeit gefördert werden. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler, die im Regelunterricht nicht zurechtkommen, hat sich die pädagogische Schülerfirmenarbeit als wertvolles Angebot bewiesen. http://holzwerkstatt-kniese-schule.jimdofree.com

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich deutschlandweit für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen ein. Für dieses Ziel bringt die DKJS Akteure aus Staat, Wirtschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen und entwickelt mit ihnen praktische Antworten auf aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem. www.dkjs.de

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) berät und begleitet rund 580 Schülerfirmen an allen Schultypen, in denen mehr als 5.700 Kinder und Jugendliche mitarbeiten. Die Schülerfirmen arbeiten meist jahrgangsübergreifend, langfristig und haben eine eigene Rechtsform. Das Fachnetzwerk koordiniert die unterschiedlichen Angebote für Schülerfirmen und qualifiziert die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Lehrkräfte. Um die Arbeit der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer zu würdigen, verleiht das Fachnetzwerk Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) jährlich das Qualitätssiegel KLASSE UNTERNEHMEN. Das Fachnetzwerk wird gefördert von der Heinz Nixdorf Stiftung. www.fachnetzwerk.net

Die Koordinierungsstelle Berliner Schüler Unternehmen ist Mitglied des Fachnetzwerks Schülerfirmen und berät seit rund 15 Jahren Schülerunternehmen an allen Schulformen in Berlin. Das Programm wird gefördert mit Mitteln der Heinz Nixdorf Stiftung, der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie der Berliner Sparkasse. Insgesamt betreut die Koordinierungsstelle rund 150 Schülerfirmen an mehr als 100 Berliner Schulen. www.berlinerschuelerunternehmen.de