Zwei Jungs sitzen vor einem Laptop
Thema

Digitale Bildung

Warum das Thema wichtig ist

Die Digitalisierung der Gesellschaft verläuft rasant und sorgt für eine tiefgreifende Veränderung aller Lebensbereiche. Deutsche Jugendliche belegen bei der internetbezogenen Medienkompetenz europaweit jedoch nur einen der hinteren Plätze. Zugleich sind sowohl Schule als auch außerschulische Bildungsinstitutionen noch weit davon entfernt, einen systematischen Ansatz zur digitalen Bildung entwickelt zu haben.

Im Mediengebrauch lassen sich zudem deutliche Unterschiede ausmachen – nicht nur anhand des Alters und Geschlechts, sondern vor allem am Bildungshintergrund. So betonen Studien, dass Jugendliche mit niedrigem Bildungshintergrund seltener auf das Internet als Informationsquelle zurückgreifen und dafür häufiger Unterhaltungsangebote nutzen.

Der reflektierte und kreative Umgang mit digitalen Medien ist eine neue Kulturtechnik, die – genau wie Lesen, Schreiben und Rechnen – erlernt werden muss: digitale Kompetenzen werden zu einer Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit. Denn nur kritische und kompetente Nutzer können sich in einer digitalen Welt dauerhaft zurechtfinden.

Kinder sitzen vor einem Laptop.
Glossar

Das ABC der digitalen Bildung

Was bedeutet eigentlich E-Learning, Open Education oder Digital Literacy? Im Glossar werden Begriffe zum Lernen in der digitalen Welt ausführlich erklärt.

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Menschen und Geschichten

„Schließlich sind wir die Zukunft“

In Offenbach an der Queich können Jugendliche online bei kommunalen Entscheidungen mitbestimmen. Jetzt werden die ersten ihrer Ideen umgesetzt.

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Schwerpunkte der DKJS im Handlungsfeld

  • Medienkompetenzen und Orientierung in der digitalen Welt
  • Digitale Lebenswelten Jugendlicher
  • Mediennutzung statt Medienkonsum
  • Digitale Technologien und soziales Engagement
  • Mitbestimmung von Jugendlichen durch ePartizipation
  • Praxisforschung: Welche Chancen und Risiken bietet der Einsatz digitaler Technologien für das Lernen? Welche pädagogischen Konzepte braucht es dazu?

 


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