jumenga
Programm

jumenga – jung muslimisch engagiert

Durch die Zuwanderung in den letzten Jahren lebt auch in ländlichen Regionen bzw. Klein- und Mittelstädten in den neuen Bundesländern erstmals eine relevante Zahl an Musliminnen und Muslimen. Vertreterinnen und Vertreter aus der kommunalen Politik und Verwaltung befassen sich zunehmend mit den muslimischen Gemeinschaften und der Frage, welche Rolle sie im Gemeinwesen vor Ort spielen können und sollen. Dabei befindet sich ein Teil der Moscheegemeinden in Ostdeutschland in der Gründungsphase und braucht Unterstützung, um ihren Platz und ihre Rolle in der lokalen Zivilgesellschaft zu finden.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung will mit dem Programm jumenga – jung muslimisch engagiert Akteurinnen und Akteure in ca. 14 ausgewählten Moscheegemeinden in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen dabei unterstützen, ihr ehrenamtliches Engagement für und gemeinsam mit jungen Menschen zu professionalisieren.

Das Programm wird im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz (DIK) durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist mit der Umsetzung beauftragt. In dem Pilotvorhaben arbeiten vier Trägerorganisationen, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Paritätischer Gesamtverband, Otto Benecke Stiftung und Goethe Institut, bundesweit eng mit Moscheegemeinden zusammen.

Programm im Überblick

Wann?

2019 – 2022

Für wen?

Akteurinnen und Akteure in 14 ausgewählten Moscheegemeinden

Wo?

Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Wirkt wie?

Die DKJS unterstützt die ausgewählten Moscheegemeinden dabei, ihr ehrenamtliches Engagement für und gemeinsam mit jungen Menschen zu professionalisieren. Junge Musliminnen und Muslime erfahren Wertschätzung und übernehmen Verantwortung in ihrer Gemeinde. Der Austausch mit nicht-muslimischen Jugendlichen wird durch Begegnung, Austausch und Kooperation gestärkt. Neue Kooperationsstrukturen zwischen den Moscheegemeinden und kommunalen Akteuren werden aufgebaut.

Partner

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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