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Das Programm im Überblick:
- Wann?
2025 bis 2027
- Für wen?
Schulaufsichtsbeamt:innen zweier Bundesländer
- Wo?
bundesweit
- Wirkt wie?
Schüler:innen aus marginalisierten Herkunftsmilieus erleben häufig Diskriminierung und wiederholtes Scheitern im Bildungssystem. Daher muss schulisches Handeln responsiv bezüglich Lebenswelten, Erfahrungen und Bedürfnissen von Schüler:innen sein. Schulleitungen haben eine zentrale Rolle bei der Schaffung von Räumen, in denen Kulturresponsivität entwickelt werden kann, jedoch ist kulturresponsives Führungshandeln voraussetzungsreich und bedarf Unterstützung – Befunde aus den USA verweisen auf die Schulaufsicht als kulturresponsive Führungsakteurin. Auf Grundlage einer wissenschaftlichen Bestandsaufnahme in mehreren Bundesländern durch eine umfassende Befragung von Mitarbeitenden der Schulaufsicht soll zum einen ein passgenaues Angebot für Schulaufsichten entwickelt werden und zum anderen ein digitales Selbstbefragungstool erstellt werden, das bundesweit als individuelle Bedarfserhebung zur Verfügung stehen wird.
- Partner
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Schüler:innen aus marginalisierten Herkunftsmilieus – insbesondere mit einer zugeschriebenen Migrationsgeschichte – erfahren oftmals Diskriminierung und machen in der Folge Scheiternserfahrungen im Bildungssystem. Schulisches Handeln ist hier maßgeblich für den Bildungserfolg!
Schulaufsichten als Schlüsselpersonen
Um dies aufzubrechen, muss das schulische Handeln responsiv mit Blick auf die Lebenswelt und Erfahrungen der Schüler:innen sein (Gay, 2021). Darunter ist ein Bewusstsein für „invisible culture, the explanations for why we do things the way we do“ (Nelson & Guerra, 2013, S. 76) und die damit verknüpften Bedürfnisse der Schüler:innen sowie die Reflexion von Alltagsroutinen, Strukturen sowie Handlungspraxen gefasst. Dies setzt voraus, dass Schulen den Raum bieten, Kulturresponsivität zu entwickeln und entsprechend zu handeln; die Schaffung dieser Räume erfordert wiederum ein Führungshandeln, das ebenfalls kulturresponsiv ist.
Studien aus den USA verweisen auf die Schulaufsicht als Schlüsselzielgruppe – daher wird diese Zielgruppe in KulReF in den Blick genommen und entsprechende Angebote konzipiert.
Links und Downloads
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Technische Universität Dortmund
Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Esther Dominique Klein am Institut für allgemeine Didaktik und Schulpädagogik der Technischen Universität Dortmund
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Kulturresponsives Schulleitungshandeln – Ein erster Kartierungsversuch für den deutschen Sprachraum
Beitrag von Christine Becks, Susanne Czaja und Esther Dominique Klein zur aktuellen Forschung zu kulturresponsivem Schulleitungshandeln und Adaptionsmöglichkeiten für den deutschsprachigen Kontext
Ihre Ansprechpersonen

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Anna Margarete Davis
Schule & Ganztag
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