Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bewegt sich zu wenig. Und das, obwohl Studien belegen: Bewegungsmangel hat erhebliche Auswirkungen auf Körper und Psyche junger Menschen. Mit move – Alle in Bewegung, einem Förderprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der Traumhausverlosung, können Projekte gestartet werden, die Kinder und Jugendliche in Bewegung bringen.

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Hier bewegt sich was!

 

Freund:innen treffen, gemeinsam Sport treiben, Zeit miteinander verbringen und Spaß haben: Junge Menschen möchten sich bewegen, sich ausprobieren und sich beteiligen. Tatsächlich sind die Hürden dafür oft hoch: Orte und Angebote fehlen, besonders solche, bei denen sich wirklich alle willkommen fühlen. Zudem wissen nicht alle, welche Angebote es in ihrer Umgebung gibt und wie sie mitmachen können.

Mit move – Alle in Bewegung realisieren Vereine und Initiativen Bewegungsprojekte für alle Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 27 Jahren. Das fördert die Gesundheit genauso wie soziale Kompetenzen, Selbstwirksamkeit und Teilhabe. So werden junge Menschen durch Bewegung und Beteiligung gestärkt – körperlich, seelisch und gesellschaftlich.

„Jedes Kind sollte die Chance haben, sich zu bewegen, Neues auszuprobieren und dazuzugehören. move – Alle in Bewegung schafft genau diese Möglichkeiten für alle jungen Menschen. Denn wer sich bewegt, stärkt nicht nur den Körper, sondern gewinnt Selbstvertrauen, erlebt Gemeinschaft und kann die eigene Zukunft aktiv mitgestalten – wichtige Grundlagen für ein gelingendes Aufwachsen.“

Frank Hinte

Geschäftsführer der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Frank Hinte

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72 % der Kinder und Jugendlichen bewerten ihr emotionales Wohlbefinden negativ (YEP Jugendbericht 2025), 90 % erleben regelmäßig Gefühle von Ohnmacht. Gleichzeitig erreicht nur ein Viertel die von der WHO empfohlenen 60 Minuten Bewegung pro Tag.

Bewegungsmangel hat große Auswirkungen auf das körperliche und emotionale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Zu wenig Bewegung erhöht unter anderem das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychosoziale Belastungen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, die unter erschwerten Lebensbedingungen aufwachsen – etwa in Armut, mit Diskriminierungserfahrungen oder in Wohnumfeldern, in denen es an sicheren und zugänglichen Bewegungsangeboten fehlt. Darauf weisen beispielsweise Auswertungen des Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen der KiGGS-Studien hin.

Gleichzeitig wissen wir aus Forschung und Praxis: Bewegungsangebote werden vor allem dann angenommen, wenn sie sich an den konkreten Bedürfnissen der Zielgruppe orientieren. Erfolgreiche Programme berücksichtigen die Lebenslagen, Herausforderungen und Barrieren von Kindern und Jugendlichen – und entwickeln (immer, wenn es möglich ist, gemeinsam mit ihnen) tragfähige Lösungsansätze.

Kontakt

Kontakt (#9)

move – Alle in Bewegung ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert von der Traumhausverlosung. 

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