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Mehr Sprachen – mehr WIR geht in die dritte Runde

Der bundesweite mehrsprachige Redewettbewerb für Schüler:innen startet mit dem neuen Schuljahr in den nächsten Durchgang

17.08.2026

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Am 24. September 2026 startet der mehrsprachige Redewettbewerb Mehr Sprachen – mehr WIR in den dritten Durchgang. In einer digitalen Informationsveranstaltung erfahren Lehrkräfte an diesem Tag alles Wichtige rund um den Wettbewerb. In den vergangenen Jahren nahmen bundesweit Schüler:innen mit zweisprachigen Beiträgen auf Deutsch und mehr als 50 weiteren Sprachen und Varietäten teil.

Über den Wettbewerb

 

Beim bundesweiten mehrsprachigen Redewettbewerb können Jugendliche sich Gehör verschaffen – in all ihren Sprachen. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler:innen aller Schultypen ab der 7. Klasse. Teilnehmende treten mit einer zweisprachigen Rede an, in der sie zwischen Deutsch und einer weiteren Sprache wechseln. Diese zweite Sprache kann entweder eine andere Erst- bzw. Familiensprache als Deutsch oder eine erlernte Fremdsprache sein: In jedem Fall wird Mehrsprachigkeit hier als Stärke sichtbar.

Der Wettbewerb wird von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ausgerichtet und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus gefördert.

 

Über 440 Teilnahmen in zwei Jahren Mehr Sprachen – mehr WIR

 

In den ersten beiden Wettbewerbsdurchgängen haben Redner:innen ihre klugen, politischen und poetischen Gedanken zu verschiedenen Themen geteilt und dabei gezeigt: Sprachenvielfalt ist ein großer Schatz. Eine kleine Auswahl der beeindruckenden Reden gibt es in einem digitalen Lesebuch zum Download. Einige ausgezeichnete Beiträge sind auf der Website von Mehr Sprachen – mehr WIR zu sehen.

Auch auf Veranstaltungen überzeugten Teilnehmende live vor Ort: In Essen hielten Schüler:innen aus dem Wettbewerb in diesem Frühjahr ihre Reden bei der Veranstaltung „Ressource Mehrsprachigkeit – Junge Stimmen auf der Bühne”. Am 20. März ging es für Teilnehmende des zweiten Durchgangs zur Leipziger Buchmesse: Vor Ort inmitten des trubeligen Messegeschehens präsentierten vier Schüler:innen ihre berührenden Beiträge vor Publikum.

Start in den dritten Durchgang – jetzt zur Informationsveranstaltung anmelden!

 

Am 24. September 2026 ist offizieller Start des dritten Durchgangs. An diesem Tag findet von 15 bis 16 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung statt, bei der der Wettbewerb vorgestellt und Fragen beantwortet werden. Bis zum 1. Dezember 2026 können Schüler:innen über die jeweilige Schule oder über ein Stipendienprogramm angemeldet werden und ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.

Eine Auswahl qualifiziert sich dann für eine zweite Runde. Aus dieser werden zwölf Finalist:innen ausgewählt, die am 5. Juni 2027 in Berlin ihre Reden live auf der Bühne präsentieren. Die aktuellen Themen werden auf der Website von Mehr Sprachen – mehr WIR bereitgestellt.

Unterstützung bei der Erarbeitung ihres Beitrags erhalten die Schüler:innen durch eine begleitende Lehrkraft der jeweiligen Schule bzw. des jeweiligen Stipendienprogramms. Teilnehmende, die die zweite Runde erreichen, haben zudem die Möglichkeit, Online-Rhetorik-Trainings zu besuchen.

 

 

Mehrsprachigkeit an der Schule fördern: Angebote für Lehrkräfte

 

Im Im Rahmen des Wettbewerbs bietet die DKJS die Veranstaltungsreihe „Mehr Sprachen – mehr WIR: Mehrsprachigkeit an der Schule fördern“ an. In den vergangenen beiden Durchgängen gab es bereits zahlreiche Fachveranstaltungen. Einblicke in vergangene Veranstaltungen sowie Materialien zum Nachlesen finden Sie auf der Wettbewerbs-Website. Im Schuljahr 2026/27 erhalten Interessierte in drei Online-Veranstaltungen Inputs, neue Perspektiven und Raum für Austausch. Die Reihe findet in Kooperation mit dem Deutschen Schulportal der Robert Bosch Stiftung statt.

Genaue Daten werden in den kommenden Monaten auf der Website von Mehr Sprachen – mehr WIR veröffentlicht.

 

Mehr Sprachen – mehr WIR wird von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ausgerichtet und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus gefördert.

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