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Mit einer landesweiten Auftaktveranstaltung ist das Modellprojekt „Kooperation Schule und Hort – Entwicklungsraum für ganztägige Bildungsangebote“ offiziell gestartet. 15 Modellstandorte in Sachsen-Anhalt arbeiten daran, die Zusammenarbeit von Grundschule und Hort weiterzuentwickeln und ganztägige Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangebote noch besser auf die Bedürfnisse von Kindern abzustimmen.
Fachlicher Auftakt und Umsetzungsstand
Zu Beginn der Veranstaltung ordneten die zuständigen Referentinnen des Ministeriums für Bildung und für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Projekt fachlich ein. Anschließend stellte das DKJS-Programmteam den aktuellen Stand der Umsetzung vor und gab einen Überblick über die beteiligten Modellregionen Landkreis Stendal, Magdeburg, Halle (Saale) und Saalekreis.
Die Auftaktveranstaltung knüpft an einen bereits laufenden Prozess an, der an allen Modellstandorten durch die DKJS begleitet wird. In Analyseworkshops und Themenfindungen haben die Tandems ihren Ist-Stand betrachtet, erste Entwicklungsschwerpunkte benannt und zentrale Fragen für die weitere Zusammenarbeit herausgearbeitet.
Regelmäßige Weiterarbeit
Diese Themen werden nun in regelmäßigen Formaten weiterbearbeitet. Im Zentrum stehen die begleiteten Steuergruppensitzungen, in denen die nächsten Schritte geplant, abgestimmt und konkretisiert werden. Ergänzend kommen weitere Austauschangebote hinzu, damit die Standorte ihre Vorhaben im Projektverlauf gemeinsam weiterentwickeln können.
Viele der beteiligten Tandems bringen bereits langjährige Erfahrungen in der Kooperation von Schule und Hort mit. Gleichzeitig sehen sie Entwicklungspotenziale, etwa bei der Abstimmung von Abläufen, bei gemeinsamen pädagogischen Haltungen und bei der Nutzung von Räumen und Ressourcen.
Vier Handlungsfelder
Inhaltlich konzentriert sich das Modellprojekt auf vier Handlungsfelder: die individuelle Förderung von Kindern, die Stärkung der multiprofessionellen Zusammenarbeit, eine bedarfsgerechte und flexible Raumnutzung sowie eine kindgerechte Rhythmisierung des Tages.
Stimmen aus der Veranstaltung
In der Rückmeldung der Teilnehmenden zeigte sich vor allem, wie wichtig der Austausch im Projekt auch mit den Vertretungen der Fachaufsichten ist. Der Einblick in unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen wurde als Gewinn beschrieben.
„Der Austausch in den Regionalgruppen war besonders wertvoll. Ich habe neue Impulse mitgenommen und fand es gut, die unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.“
Ausblick
In den kommenden Monaten geht die Arbeit in den Modellstandorten weiter. Sie wird durch unterschiedliche Angebote für die Praxis und die Fachaufsichten unterstützt. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch, die gemeinsame Weiterentwicklung der Vorhaben und die Umsetzung der nächsten Schritte.
„Kooperation Schule und Hort – Entwicklungsraum für ganztägige Bildungsangebote“ ist ein gemeinsames Modellprojekt des Ministeriums für Bildung, des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).
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