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Auf dem Weg zur Preisverleihung

Acht Kitas und acht Bündnisse ziehen ins Finale des Deutschen Kita-Preises 2026 ein

25.06.2026

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So sieht gute Qualität in der frühen Bildung aus: Acht Kitas und acht lokale Bündnisse haben auch im zweiten Auswahlschritt gepunktet und gezeigt, warum ihre Arbeit preisverdächtig ist. Aus rund 620 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sie es jetzt ins Finale beim Deutschen Kita-Preis 2026 geschafft. Gemeinsam mit weiteren Partnern verleihen das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung die Auszeichnung dieses Jahr zum neunten Mal.

Das sind die Finalisten des Jahres 2026

 

In der Kategorie „Kita des Jahres“ ist Bayern sowohl mit dem Evangelischen Reggio-Kinderhaus aus Günzburg als auch mit der AWO Kita Langweid aus Langweid am Lech vertreten. Aus Hamburg stehen die Kita Feuerwache, aus Hessen die Kita Kleyerstraße in Frankfurt am Main und aus Rheinland-Pfalz die Katholische Kita St. Laurentius in Gundheim im Finale. Sachsen ist mit der Kita in der LOUISE aus Dresden sowie der AWO Kita Naseweis aus Oelsnitz doppelt vertreten. Aus Schleswig-Holstein hat es die DRK-Kita Blocksberg aus Kiel ins Finale geschafft.

In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ sind Baden-Württemberg mit der Villa Kunterbunt Gosheim und Hessen mit der Initiative „Schulstart mit Rückenwind“ aus Ronshausen im Finale dabei. Niedersachsen ist gleich zweimal vertreten – mit der Initiative Kinder-Bewegungsstadt aus Osnabrück sowie dem Bündnis für familienorientierte frühkindliche Bildung aus Wolfsburg. Aus Nordrhein-Westfalen haben es das Bündnis „Neu im Leben“ aus Bonn und aus Rheinland-Pfalz der Pakt für Pirmasens ins Finale geschafft. Zudem ziehen aus Sachsen-Anhalt das Bündnis „Aufwind Wanzleben-Börde“ und aus Thüringen der Begegnungsraum Rudolstadt in die finale Auswahlrunde ein.

„Die diesjährige Auswahl der Finalisten macht deutlich, wie entscheidend die Qualität der frühkindlichen Bildung für die Zukunft unserer Kinder ist. Die engagierten Fachkräfte setzen sich jeden Tag dafür ein, Kindern den bestmöglichen Start in ihre Bildungsbiografie zu ermöglichen. Sie begleiten sie bei den kleinen und großen Herausforderungen des Aufwachsens – im täglichen Miteinander, bei der sprachlichen Entwicklung oder im Übergang von der Kita in die Schule. Der Wettbewerb zeigt: Qualitätsstandards sind eine wichtige Voraussetzung für eine gute frühkindliche Bildung – und das flächendeckend in ganz Deutschland. Deshalb wollen wir diese gemeinsam mit den Ländern gesetzlich absichern, um die Qualität in der frühkindlichen Bildung weiter zu stärken und nachhaltig zu sichern.“

Karin Prien

Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Jetzt geht es in die Praxis

 

In Tandems besuchen die Fachleute des Deutschen Kita-Preises jetzt alle Finalisten. Vor Ort vertiefen sie die bisher gewonnenen Eindrücke und prüfen, wie die vier Qualitätsdimensionen des Deutschen Kita-Preises – Kindorientierung, Partizipation, Sozialraumorientierung und Lernende Organisation – konkret in der Praxis umgesetzt werden. Neben Interviews mit Leitungen, Fachkräften, Trägern, Netzwerkverantwortlichen, Eltern und Kindern beobachten sie den Alltag in den Kitas und führen Workshops mit den Bündnissen durch.

Die Ergebnisse dieser Besuche fließen in umfangreiche Berichte ein, anhand derer eine Fachjury im November die Preisträger des Jahres 2026 auswählt.

„Diese finale Auswahlphase ist für uns etwas ganz Besonderes. Aus Konzepten wird gelebte Praxis, aus Worten wird Haltung. Wir erleben, mit wie viel Professionalität, Engagement und Hingabe die Fachkräfte arbeiten und welche kreativen Ideen und Ansätze sie einbringen. Dabei wird deutlich, wie sie jeden Tag Räume schaffen, in denen Kinder sich bestmöglich entfalten und ihren Alltag mitgestalten.“

Anne Rolvering

Geschäftsführerin der DKJS und Juryvorsitzende beim Deutschen Kita-Preis

In großen Schritten zur Preisverleihung

 

Die Preisträger werden am 26. November 2026 auf der feierlichen Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Und alle können live dabei sein: Die von DKJS-Botschafterin Barbara Schöneberger moderierte Veranstaltung wird live auf der Webseite des Deutschen Kita-Preises übertragen.

In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ werden im November je drei Preisträger ausgezeichnet. Die Erstplatzierten erhalten 25.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 15.000 Euro und 10.000 Euro. Alle weiteren Finalisten dürfen sich über je 1.000 Euro als Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit freuen.

Insgesamt ist der Deutsche Kita-Preis mit 110.000 Euro dotiert. Darüber hinaus werden der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ausgelobte Zusatzpreis „Attraktivität der Arbeit“ im Wert von 4.000 Euro sowie der ELTERN-Sonderpreis, ein Publikumspreis mit Bücherpaketen für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren, verliehen.

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der DFL Stiftung, der Marke ELTERN und der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas und lokalen Bündnissen zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

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Eva Wingerter-Knoke

Eva Wingerter-Knoke

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