Jugendliche gestalten Stadt-Raum

Jugendliche gestalten Stadt-Raum

Kinder und Jugendliche haben andere Ansprüche an ihre Umgebung als Erwachsene. Doch in der Regel werden sie kaum gefragt, wenn es darum geht, Straßen, Plätze und Parks zu planen. Im Gegenteil: Nutzen sie den Stadtraum, treffen sich auf Spielplätzen, in Parks, an Haltestellen werden sie oft sogar als störend empfunden.

Im Programm Jugendliche gestalten Stadt-Raum bekommen Kinder und Jugendliche eine Stimme. Sie artikulieren, was sie sich für ihre Umgebung wünschen und können in Planungsgremien ihre Interessen vertreten. Erwachsene – vom Bürgermeister bis zum Kioskbesitzer an der Ecke – sollen einen Eindruck davon bekommen, wie eine Stadt funktioniert, in der sich auch die junge Generation wohlfühlt.

 

Jugendliche übernehmen Verantwortung

Mit Unterstützung durch die Regionalstelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Sachsen-Anhalt lernen die Schülerinnen und Schüler, sich mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und entwickeln eigene Ideen für ihren Ort. Die verarbeiten sie kreativ und künstlerisch zum Beispiel  in anschaulichen Modellen und Plakaten, in Videoprojektionen, Flashmobs oder Filmen. Zum Schluss werden sie gemeinsam mit Experten und kommunalen Vertretern Umsetzungsmöglichkeiten diskutieren und erste Schritte in die Tat umsetzen.

Kinder und Jugendliche reden bei Stadt-Raum auf Augenhöhe mit den erwachsenen Entscheidern – das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre soziale Kompetenz. Durch die Beteiligung wächst auch das Gefühl „Ich bin ein Stück mitverantwortlich“. 


Jugendliche gestalten Stadt-Raum kann konkret heißen: Spielplätze selber entwerfen; eine Bushaltestelle zum interaktiven Wohlfühlort umbauen; den Schulhof in den Stadt-Raum erweitern oder per Handy und Internet Stadt-Orte mit eigenen Episoden und Perspektiven verknüpfen.

Jugendliche gestalten Stadt-Raum wird im Rahmen des Programms Wege finden durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landes Sachsen-Anhalt (Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt) und durch die Heinz Nixdorf Stiftung gefördert.

Wann?
2011
Das Projekt wird im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Kooperation mit dem Land Sachsen-Anhalt vom 01.02.2011-31.12.2011 umgesetzt.

Für wen?
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis neun, aus folgenden Schulen:
•    Saaleschule für (H)alle, pädagogische Begleitung Hendrik Lauterbach (Erzieher) und René Langner (Medienpädagoge)
•    Campus Technicus Bernburg, pädagogische Begleitung Angret Zahradnik (Campusleiterin) und Renate Hussak (Mathematiklehrerin, Projektkoordinatorin)
•    Sekundarschule an der Elbe / Parey, pädagogische Begleitung Aileen Gruß (Schulsozialarbeiterin) und Daniela Meinecke (Kunstlehrerin)
•    Sekundarschule I Wolfen-Nord, pädagogische Begleitung Petra Reinecke (Kunst- und Techniklehrerin, Projektkoordinatorin) und Monika Beyer (Schulsozialarbeiterin)
•    Evangelische Sekundarschule Haldensleben, pädagogische Begleitung Carola di Pol-Pöge (Lehrerin für Sport, Geschichte, Hauswirtschaft, Sozialkunde, Geographie) und Britta Meyer (stellv. Schulleiterin), Unterstützung durch Enrico Viohl (Netzwerkstelle AWO Börde)

Wo?
Sachsen-Anhalt (Halle, Haldensleben, Bitterfeld-Wolfen, Parey, Bernburg)

Mit wem?
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Heinz Nixdorf Stiftung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Regionalstelle Sachsen-Anhalt
 

Kontakt und weitere Informationen:

Daniela Küllertz
Marcel Korth

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Regionalstelle Sachsen-Anhalt

Edithawinkel 2
39108 Magdeburg

E-Mail:
daniela.kuellertz [at] dkjs.de
marcel.korth [at] dkjs.de

Tel.: 0391 – 56 28 77 27
Fax: 0391 – 56 28 77 11

Internet: http://www.dkjs.de/stif...