Laut.Stark – Mehr Musik für kleine Kinder
„Wer Musik macht, lernt zu hören, zu zuhören und zu denken“, wissen Musiker wie der Geiger Isaac Stern. Mit der Initiative Laut.Stark –Mehr Musik für kleine Kinder zeigen die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und Bank of America Merrill Lynch, wie Kinder Freude an Musik bekommen, indem sie Musik hören, erforschen und selbst machen.
Kinder geben den Ton an
Bei Laut.Stark werden die Kinder der Lenau-Grundschule und der Kita Sonnenschein in Berlin zu Musikforschern. Ihre Lehrkräfte und Erzieherinnen sowie Musikpädagogen des Klingenden Museums e.V. unterstützen sie dabei. Tonangebend in dem Projekt sind die Kinder: Nach ihren Interessen und Ideen wird von Oktober 2009 bis März 2010 ausprobiert, gehört und laut-stark Musik gemacht. Einmal in der Woche gibt es dann „Mehr Musik für kleine Kinder“.
Musik machen und erforschen
Wie entsteht der beste Klang? Welches Material brauchen wir dafür? Das finden die Kinder aus Kita und Grundschule in der Instrumentenwerkstatt heraus, wenn sie zum Beispiel ihre eigenen Klanghölzer, Trommeln und Flöten bauen. Anhand von Geige, Saxophon oder Querflöte untersuchen sie die Unterschiede zwischen Blasinstrumenten und Saiteninstrumenten. Die Instrumente bringen die Musikpädagogen in ihrem klingenden Mobil mit.
Nach dem Motto „Es braucht keine teuren Instrumente“ entdecken sie ihr musikalisches Gespür aber auch, indem sie mit ihrem Körper Rhythmen hervorbringen. Sie erfinden Musik für ihre Lieblings-Märchen oder machen durch Stampfen gemeinsam ein Gewitter nach. Dabei lernen die Kinder einander zu zuhören und sich auf den anderen einzustellen.
In Forscherbüchern halten sie jedes Mal ihre Eindrücke und Entdeckungen fest: Der eine malt ein Bild, die andere klebt vielleicht ein Pferdehaar vom selbstgebastelten Bogen ein oder schreibt auf, was sie herausgefunden und erlebt hat.
Musik bildet und eröffnet Welten
Wie wäre ein Leben ohne Musik? Ziemlich eintönig! Denn die Beschäftigung mit ihr macht Spaß und fördert das Lernen. ‚Musik machen’ schult die Kreativität ebenso wie Ausdauer und Konzentration. Mit Musik können Kinder Aggressivität abbauen und soziales Handeln üben. Die jungen Forscher lernen bei Laut.Stark Instrumente kennen, die manche noch nie aus der Nähe gesehen haben. Sie merken wie viel Freude Musik bereitet und nehmen für sich mit: Ich kann selbst Musik machen. Eine Erfahrung, die sie stärkt und sich auf andere Bereiche übertragen lässt.
Neue Formen musikalischer Bildung
Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher eignen sich durch die Zusammenarbeit mit den Musikpädagogen innovative Formen musikalischer Bildung an. So werden sie im Verlauf des Projekts von Beobachtern zu aktiven Gestaltern einer neuen musikpädagogischen Praxis. Das gleiche gilt auch für Erwachsene wie Eltern, Großeltern und ehrenamtliche Helfer: Sie bringen sich ein und unterstützen die musikalische Entwicklung der Kinder.
Kontakt und weitere Informationen:
Christina Leuschner
Projektleiterin von Laut.Stark bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
E-Mail: christina.leuschner [at] dkjs.de
Tel.: 030 / 25 76 76 - 66
Info-Material:
Flyer deutsch
(1.8 MB)
Flyer englisch (1.8 MB)

