Media College

Media College

Chatten, Filme gucken und Musik herunterladen– Neue Medien sind längst unverzichtbarer Bestandteil des Alltags von Jugendlichen. Im gemeinsamen Programm Media College der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Telefónica o2 Germany lernen junge Menschen, digitale Medien kreativ und selbstbewusst zu nutzen. Die Heranwachsenden können sich in einem Feld beweisen, in dem sie Experten sind und Kompetenzen zeigen, die sich nicht mit Schulnoten messen lassen.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und Telefónica o2 rufen Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren auf, zu dem eigens für das Media College produzierten Song „Sky´s the limit“ des deutschen Rappers Kool Savas Ideen für ein Musikvideo zu entwickeln. Im Internet-Portal Media College Online können sie ihr Storyboard mit eigenen Fotos, Filmen und Texten gestalten.

 

Doch dabei bleibt es nicht: Die 80 Teilnehmer mit den kreativsten Vorschlägen können ihre Ideen zusammen mit Kool Savas professionell umsetzen. Der gemeinsam produzierte Clip geht dann als das offizielle Video zu Kool Savas’ Song „Sky´s the limit“ online.

Offline wird der Internet-Auftritt vom Media College on Tour  begleitet. In 24 Jugendeinrichtungen und Schulen in Deutschland zeigen Medienprofis und Pädagogen den Jugendlichen, wie Neue Medien sinn- und verantwortungsvoll genutzt werden können.

Das Media College möchte jungen Menschen Perspektiven vermitteln. Wer an den Videoworkshops teilnimmt, erhält darüber hinaus die Möglichkeit, durch ein Praktikum in Medienberufe hineinzuschnuppern. Außerdem werden zehn Projekte von Jugendhilfeträgern mit bis zu 10.000 Euro für medienpädagogische Arbeit gefördert. In diesen Projekten können sich Jugendliche mit dem Thema RESPECT! kreativ auseinandersetzen.

 

Media College Local

Berlin - „Respect my Style“ – ist Motto und Titel des Projekts der StreetUnivercity. In Workshops entwickeln die Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren eine Story über ihr Leben, in der sie Sprache und Barrieren im Alltag thematisieren. Sie drehen Kurzfilme und nehmen einen Song auf.

Weg vom Radio. Ab ins Radio, heißt es für die 20 jungen Teilnehmenden zwischen 16 und 21 Jahren im Archiv der Jugendkulturen. Dafür konzipieren und planen sie eine Hip-Hop-Radiosendung mit Beiträgen und Interviews. Auf dem Weg dorthin diskutieren sie in Workshops über die Geschichte des Hip Hops und hinterfragen kritisch gängige Hip Hop-Texte.

Dortmund/Essen - „Respect your life“ heißt die Initiative der multilateral academy. In Musik-, Video- und Tanzworkshops kreieren 80 Jugendliche vier Wochen lang eigene Texte und Musik. Den so entstandenen Song nehmen sie selber in einem Tonstudio auf und drehen ein Musikvideo dazu.

Dresden - „It’s Hip Hop Time“ heißt es im Jugendhaus Emmers. In der Workshopreihe üben sich Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren beim Rap, DJing und Beatboxen. Gefilmt wird der Schaffensprozess in den einzelnen Workshops von den Jugendlichen selbst. Bei den regelmäßig stattfindenden Hip Hop-Thementagen planen die jungen Musiker ihre eigenen Auftritte und Hip Hop-Sessions und entwickeln Ideen für Videoclips.

Frankfurt am Main - „Yes we can“ ist das Motto der PeaceLoveUnityRespect-Community (PLURc) im Jugendhaus Heideplatz. Ein besonderes Anliegen der Medienpädagogen ist es, Jugendlichen der Hip Hop-Szene Raum und Anerkennung für ihr kreatives Schaffen zu geben. Jungen und Mädchen zwischen 13 und 21 Jahren können hier ihren Tanzstil verfeinern, ihre Graffitis an legale Wände bringen oder ihr Talent im Tonstudio einsetzen. Gemeinsam mit Studenten der Fachhochschule Frankfurt gestalten die 20 bis 40 Teilnehmenden Imagemappen, die sie als Bewerbungsmaterial verwenden können.

Köln -  „Roots&Routes Step1“ bringt Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren mit unterschiedlicher Herkunft zusammen. Junge Erwachsene treffen sich in Redaktionsgruppen und produzieren im interkulturellen Dialog Beiträge für das regelmäßig erscheinende Web-TV-Magazin - inhaltlich dreht sich dabei natürlich alles um Hip Hop.

Lebach - Hip Hop eine Chance geben – dieses Ziel verfolgen die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Lebach. Mit der Hip Hop-Werkstatt eröffnen sie Gleichgesinnten einen Raum, ihre bisher kaum geförderte Jugendkultur Hip Hop auszuleben. Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturkreisen können an Rap- und DJ-Workshops, Breakdance-Kursen und der Produktion eines Videoclips mitwirken.

Mannheim - „R’n’R: Rap and Respect“ bringt die Hip Hop Gruppen der Jugendhäuser Waldpforte und Herzogenried zusammen. In regelmäßigen Workshops tauschen sich die Jugendlichen zusammen mit ihren Coaches über das Thema Respekt aus und komponieren eigene Songs.

München - „Step by Step“ erobern die Jugendlichen im Jugendtreff am Biederstein im gleichnamigen Projekt die verschiedenen Stilrichtungen der Hip Hop-Kultur. Oft bewegen sich die jungen Erwachsenen eher in nur einer Disziplin – Breakdancen, Rappen oder Sprayen. Dass gerade der Mix die Jugendkultur Hip Hop so besonders macht, beweisen sie in verschiedenen Medienworkshops.





Kontakt und weitere Informationen:

Ralf Walther, Maria Schuster

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

E-Mail: maria.schuster [at] dkjs.de

Tel.: 030/ 25 76 76 - 871
Fax: 030/ 25 76 76 - 10

Internet: www.o2thinkbig.de