Jugendsymposium »New York 1952«

Jugendliche erobern sich Musiktheater

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Imaginata in Jena vom 15. bis 19. Mai ein außergewöhnliches Jugendsymposium. Jugendliche aus ganz Deutschland erarbeiteten dort gemeinsam mit namhaften Künstlern ein experimentelles Musiktheater.

Der Titel bezog sich auf eine wichtige künstlerische und kulturpolitische Zäsur der Moderne: Im Schmelztiegel New York beschritten vor einem halben Jahrhundert Künstler wie Robert Rauschenberg und John Cage radikal neue Wege und reagierten damit auf die Umbrüche und Herausforderungen ihrer Zeit. Die Künstler diskutierten über eine Gleichberechtigung von Klang, Geräusch und Stille. Sie experimentierten mit dem Zufall als Methode und bezogen den Betrachter und Hörer als gleichberechtigten Partner in den Kunstprozeß mit ein. So schufen sie Grundlagen für eine neue, demokratische Kultur.

Ähnlich verstand sich das viertägige Jugendsymposium, auf dem sich Jugendliche in verschiedenen Workshops mit Tanz, Musik, Theater und neuen Medien dieses Themas künstlerisch annahmen und einen aktuellen Bezug zum Hier und Jetzt herstellten. Eine öffentliche Performance mit den Ergebnissen, die am 18. Mai im Umspannwerk in Jena stattfand, bildete den Höhepunkt.

Kontakt und weitere Informationen:

Das Programm ist bereits abgeschlossen. Wenn Sie nach Informationen suchen, schreiben Sie uns bitte einfach eine E-Mail.

E-Mail: sabine.kaeferstein [at] dkjs.de