Die Rostocker Kulturforscher bei der Aufnahme ihres eigenen Jingles

Kulturforscher in der Oper

29.01.10 – Was ist eine Arie? Warum sind die meisten Opernsänger so dick? Und gehen nur ältere Menschen in die Oper? Diese und mehr Fragen hatte Peter Leonard, der künstlerische Intendant des Volkstheaters Rostock, am 26.01.2010 zu beantworten. 20 Siebtklässler des Innerstädtischen Gymnasiums waren zu Besuch und mit allerlei Fragen gewappnet.
 

Im Rahmen ihres Kultur.forscherprojektes „Was ist Oper?“ beschäftigen sich die Schüler nämlich schon seit Anfang ihres Schuljahres mit dem Thema. So fanden sie in einer Schulumfrage bereits heraus, dass weniger als ein Viertel ihrer Altersgenossen überhaupt schon mal in einer Oper war. Das könnte daran liegen, dass über die Hälfte ihrer Mitschüler denkt, Oper sei sowieso nur etwas für ältere Menschen.

Wie verschiedene Abteilungen eines Theaters zusammenspielen, ob Opernkostüme anders sind als Theaterkostüme, wie die Dramaturgie vom Orchester und der Bühnentechnik unterstützt wird und viele andere Besonderheiten wollen außerdem noch erforscht werden. Daher begleitet die „Opernklasse“, wie sie vom Intendanten bei ihrem Besuch geadelt wurde, die Inszenierung von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ am Volkstheater von der Idee bis zur Premiere Anfang April. Bis dahin werden sie weiterhin genau hinter die Kulissen schauen, bei den Proben dabei seien und alle Beteiligten gründlich ausfragen.

 

Dass nicht alle Opernsänger dick sind, haben die Schüler bereits herausgefunden. Im Ensemble des Volkstheaters gab es nämlich keine beleibten Sänger. Aber Peter Leonard erklärte gleich, dass man für lange und schwierige Partien auch eine gewisse körperliche Stärke brauche. Für ihren eigenen Jingle wurde dann sogleich ausprobiert, wie lange sich so ein typischer Opernton halten lässt.

Kultur.forscher! ist ein gemeinsames Programm der PwC-Stiftung Jugend - Bildung - Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.