Britta Steffen besucht futOUR+ Camp

21.07.10 – „Meister fallen nicht vom Himmel.“ – das wissen auch die Jugendlichen im Sommercamp futOUR+. Und doch tut es gut, wenn auch mal eine Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin berichtet, wie mühsam es sein kann, sich für das harte Training zu motivieren. Die Schwimmerin Britta Steffen besuchte am 15. Juli das Sommercamp futOUR+. in Gnewikow und verriet den Jugendlichen, wie sie solche Motivationsprobleme überwindet.
 

Wie sie es schafft, das Training jeden Tag durchzuziehen, will Samantha zum Beispiel wissen. Die Antwort - nicht auf den großen Berg schauen, sondern anfangen und es erst einmal versuchen– hilft nicht nur beim Schwimmtraining. Britta Steffen erzählt, dass Aufregung nicht unbedingt schlecht sein muss und gibt Tipps, wie man die Nerven behält und sich in schwierigen Situationen entspannt. Wie lange sie die Luft anhalten kann, fragt Oliver. „1 Minute und 45 - und auch das ist eine totale Trainingssache“, so Britta Steffen. Übung und Disziplin seien im Sport einfach sehr wichtig - wie in eigentlich allen Lebensbereichen.

Die 20 Berliner Hauptschüler bereiten sich vom 8. bis 18. Juli im Camp futour+ mit einer Mischung aus Freizeitprogramm, Workshops und Betriebsbesuchen intensiv auf die anstehenden Schulpraktika und den Einstieg in die Arbeitswelt vor. Sie haben bereits im letzten Jahr als futouristen Campluft geschnuppert und sich danach für den kleinen, feinen Allumni-Durchgang beworben. Das Wetter ist super in Gnewikow und wenn sie nicht gerade beim Baden, Kanufahren oder Volleyballspielen sind, arbeiten die Mädchen und Jungen in ihrer fiktiven Firma, der Komfortzonen GmbH. Alle durchlaufen Bewerbungsrunden für verschiedene Abteilungen, entwickeln und bauen dann eine echte Produktneuheit, den „Wackler“, eine Art Liegestuhl. Die Marketingabteilung entwirft parallel Werbekonzepte und spannt auch Britta Steffen gleich für ein Fotoshooting mit ein.

Entwickelt wurde die Initiative futOUR von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmer Werner Gegenbauer und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, seit 2007 unterstützt durch die DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement. Seit 2009 fördert auch die Beck´sche Stiftung, Berlin das Programm. Unterstützt wird das Sommercamp futOUR außerdem durch Sachspenden des Unternehmens Computacenter sowie vom Hansa-Park bei Lübeck.
 
www.sommercamp-futour.de