Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zieht stolze Bilanz

10.06.02 – 60 Millionen Euro und 5000 Projekte für Bildung und Erziehung
 

Lothar Späth und Christina Rau haben als die beiden Vorsitzenden der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) am Samstag, den 08. Juni, zur achten Gesellschafterversammlung geladen. Die Gesellschafter aus Politik, Wirtschaft und Stiftungsbereich waren sich einig, dass die Ergebnisse der PISA-Studie und die Ereignisse um Erfurt es zwingend notwendig machen, sich gesamtgesellschaftlich Gedanken darüber zu machen, unter welchen Bedingungen unsere Kinder und Jugendlichen hierzulande auf-wachsen und wie der Bildungsmissstand behoben werden kann. Die DKJS leistet hier wert-volle Arbeit. »Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ist einzigartig, in Bezug darauf, dass sie Bildung und Erziehung als Gemeinschaftsaktion der Zivilgesellschaft begreift«, so Klaus J. Jacobs (Jacobs Stiftung / Jacobs AG). Viele Gesellschafter der DKJS folgten der Einladung nach Berlin: Es kamen z.B. Ministerpräsident Manfred Stolpe, die Vorsitzenden und Geschäftsführer namhafter Stiftungen wie Dieter Berg von der Robert Bosch Stiftung oder etwa Christian Wriedt von der Körber Stiftung, Matthias Kleinert von Daimler Chrysler, Florian Langenscheidt (Langenscheidt KG).

Die Bilanz der DKJS ist beachtlich: Seit ihrer Gründung 1994 hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung rund 5000 Projekte gefördert und 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um gute Projektpraxis zu identifizieren, zu initiieren, zu verbreiten und weiter zu entwickeln. Die DKJS sammelt finanzielle Mittel und setzt in ihrer Arbeit auf Kooperation zwischen Stiftungen, zwischen dem öffentlichen und privaten Bereich sowie auf die Zusammenarbeit zwischen der DKJS und Unternehmen. Die Gesellschafter hoben hervor, dass es der Stiftung gelungen sei, ein Dach für all diejenigen Akteure aufzubauen, die sich für die Jugend stark machen möchten. Sie bekräftigten die Einladung an Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen, sich dieser Aufgabe anzuschließen.

Das Ziel der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ist, in einer »Gemeinschaftsaktion für Jugend und Zukunft« Lösungen für wichtige Jugendprobleme zu finden. In den Programmen erhalten junge Menschen Freiräume, in denen sie lernen, eigene Ideen, Eigeninitiative, Selbstvertrauen, soziale und demokratische Kompetenzen zu entwickeln. Einige Beispiele: Im Patenschaftsprogramm »Big Friends for Youngsters« (biffy) schenken Erwachsene Kindern ihre Freundschaft, Zeit und Fähigkeit, zuzuhören. SCHOLA-21 ist ein neuartiges Informations- und Lernsystem für gute Projektpraxis und wird am kommenden Montag, den 17.6.02, in Berlin von Christina Rau eröffnet. Hier können Schüler und Lehrer erstmals Projekte online planen, durchführen und auswerten. Im DKJS-Programm »Schüler unternehmen was« gründen Schüler ihre eigene Schülerfirma. Da kümmern sich Jugendliche um ein gesundes Frühstück an ihrer Schule, andere haben sich auf Internet-Beratung mittelständischer Unternehmen spezialisiert oder gründen Schülerreisebüros. Und im trinationalen Schülerclubprogramm der DKJS »clubnet« tauschen sich Schüler aus Deutschland, der tschechischen Republik und Polen - im Rahmen von Fortbildungen und via Internet - darüber aus, wie sie Schülerclubs an der eigenen Schule aufbauen können.


Ansprechpartner für die Presse:

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Cornelia Arras-Hoch
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Internet: www.dkjs.de


Pressemitteilung:

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